SBK Tests Qatar
Operation Wüstensturm |
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In 1:58,1 markierte Troy Bayliss mit der Xerox-Werks-Ducati 999 auf dem 5.3 Kilometer langen Circuit von Losail einen neuen Streckenrekord. Bayliss steigerte sich an allen drei Tagen, war aber auch in den Rennsimulationen über längere Distanzen sehr schnell. Wenn man etwas von der Ideallinie abkam, war es sehr gefährlich. Sowohl das Vorder- als auch das Hinterrad wurde sofort instabil, erklärte Bayliss, der mit völlig verschiedenen Abstimmungsvarianten aus der abgelaufenen Saison experimentierte. Ich bin mit der Zeit aber sehr zufrieden, denn die Verhältnisse waren diesmal nicht so gut wie bei den letzten Tests hier. Lediglich mit den Vorderreifen hatten wir noch etwas Sorgen. Es stimmt aber dennoch sehr zuversichtlich, denn keiner der anderen Piloten war im Stande über ähnlich lange Zeit die gleich schnellen Rundenzeiten fahren. |
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Lorenzo Lanzi zog sich mit der zweiten Werks-Ducati in 1:59,3 gut aus der Affäre. Die Bedingungen in Katar waren von den Temperaturen her zwar ideal, jedoch machte der Wind den Piloten zu schaffen. Vor allem am ersten Tag fanden die Pirelli-Superbike-Testteams diesbezüglich problematische Verhältnisse vor. Die Piste von Losail war auf Grund des starken Windes mit einem Sandschleier bedeckt. Die starken Böen machten das Umlegen in den Kurven schwierig. Biaggi und Suzuki ohne Risiko Max Biaggi ging mit der Alstare Corona Suzuki den letzten offiziellen Test im Kalenderjahr verhalten an und steigerte sich erst am letzten Testtag auf eine persönliche Bestzeit von 1:58,9. Leider hatten wir bei diesem Tests ein paar Probleme am Motorrad. Vor allem die Vibrationen waren etwas hinderlich. Das Problem taucht zumeist am Kurveneingang sowie beim Beschleunigen auf. Unser Ziel war es, soviel Informationen wie nur irgendwie möglich an die japanischen Techniker zu liefern. Ich denke, das ist mir gelungen, auch wenn ich einige Male schon fast mit einer Lichtanlage unterwegs sein hätte müssen. Biaggi verzichtete wie Bayliss auf die Verwendung von Qualifying-Reifen und fuhr seine Rundenzeiten mit weichen Rennreifen. Die neue Suzuki GSX-R 1000 wirkt auf Grund der doppelten Auspuffendrohre noch etwas bulliger als die 2006-Version. Yukio Kagayama kam mit der zweiten Alstare Corona Suzuki auf eine Zeit von 2:00,1.
Corser erneut schneller als Yamaha-Kollege Haga Troy Corser zeigte einmal mehr, dass er mit der neuen Yamaha R1 gut zu Recht kommt und war auch diesmal wieder schneller als sein Yamaha-Italien-Teamkollege Noriyuki Haga (1:59,7). Unsere neue R1 lässt sich sehr einfach steuern. Wir haben in Losail vor allem mit drei verschiedenen Chassisvarianten getüftelt, verrät der Weltmeister von 2005, der mit 1:58,9 gleich schnell war wie Biaggi. Zudem haben wir mehrere Schwingenkonstruktionen zur Verfügung. Eine davon ist die Standardausführung und ich muss sagen, dass diese Variante recht gut funktioniert. Jetzt geht es noch darum, den besten Mix bei der Abstimmung zu finden. Am Letzten Tag bin ich eine Distanz von rund zehn Runden gefahren. Ich denke, dass lediglich Bayliss ähnlich lange Stints hingelegt hat.
Honda- und Kawa-Asse mit unterschiedlichen Leistungen Die Hannspree-Honda-Piloten James Toseland und Robby Rolfo boten in Katar unterschiedliche Eindrücke. Während Toseland auf Rennreifen am zweiten Tag seine beste Rundenzeit von 1:59,1 schaffte und damit in Summe Viertschnellster war, reichte es für Rolfo nach drei intensiven Testtagen lediglich zu einer Bestzeit von 2:01,7. Unser größtes Problem auf dieser Piste ist die Ausdauer der Reifen. Wir konnten nicht mehr als fünf oder sechs Runden in konstantem Tempo fahren, gab Toseland, der sich am Donnerstag nicht mehr verbessern konnte, ernüchtert zu Protokoll. Die Honda-Truppe von Hannspree-Ten-Kate arbeitete wie Ducati vor allem mit verschiedenen Schwingenversionen, die sich jeweils unterschiedlich auf die Performance der Hinterreifen auswirken. Eine der getesteten Schwingenarm-Varianten stammte aus der Kit-Schmiede von Kenny Roberts und wurde bereits 2006 vom Klaffi-Team entwickelt und gegen Saisonende erfolgreich eingesetzt. Bei PSG-1-Kawasaki war der Franzose Regis Laconi stark unterwegs und schaffte in 1:59,2 die fünftschnellste Zeit, noch vor Lanzi mit der Werks-Ducati. Teamkollege Fonsi Nieto rutschte mit der ZX 10 RR am letzten Testtag aus und kam danach nicht mehr an seine Mittwoch-Zeit von 1:59,5 heran. Yamaha-Stars dominieren die 600er-Klasse Kevin Curtain und Broc Parkes waren in
Losail eine Klasse für sich. Der erfahrene Curtain drehte den Spies am letzten
Tag zu seinen Gunsten um. Mit 2:02,5 war der australische Vizeweltmeister von
2006 und tragische Held des WM-Finales in Magny-Cours lediglich eine
Zehntelsekunde schneller als sein Landsmann. Gianluca Nannelli auf der Ducati
749 musste wie Fonsi Nieto am letzten Tag zu Boden, sicherte sich aber bereits
davor in 2:03,3 die insgesamt drittschnellste Supersport-Zeit für das NCR-Team
von Stefano Caracchi. Die Gilmotor-Kawasaki-Routiniers Fabien Foret und Pere
Riba kamen mit ihren neuen ZX6 RR auf Zeiten von 2:04,5 und 2:05,2. |
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Bericht vom 26.12.2006 | 3.057 Aufrufe
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